Aus der Schulgeschichte
 

 

1885

Zur Schuleinweihung war folgendes in einer Grimmaer Zeitung zu lesen:

"Ein hochwichtiger Tag für unsere Stadt" –

die Einweihung des im Frühjahr 1883 begonnenen Schulgebäudes.

"Allseitig als höchst geschmackvoll anerkannt" und mit dem Wunsch

verbunden die von der Gemeinde gebrachten Opfer sollen

gute Früchte tragen bis in fernste Zeiten.

1929 Jungen und Mädchen wurden von 20 Lehrern unterrichtet.

Die erste Abteilung bereitete die Schüler vorwiegend auf die

Landesschule und später auf die Realschule vor.

Die zweite Abteilung war die normale Stadtschule, in der dritten

ging die Armenschule auf.

1945

In der Nacht vom 19. zum 20. April brannte das staatliche Gebäude

der Volks- und Bürgerschule bis auf die Grundmauern nieder.

Eine Vergeltungsmaßnahme der Amerikaner, der Grund:

Jemand soll eine Handgranate auf einen vorbeifahrenden Sherman-

Panzer geworfen haben. Eine Katastrophe für die Stadt.

Fünf Jahre mussten über 1000 Schüler in verschiedenen Gebäuden,

auch in Gaststätten, unterrichtet werden. Eine schwere Zeit!

 

Lehrer unserer Schule bis 1938

Kennen Sie einen Lehrer? - Ihre Informationen würde unsere Schulchronik bereichern.

Vielen Dank!

1950

Nach den Plänen des Nerchauer Architekten Koch und im selbstlosen Einsatz zahlreicher Grimmaer Bürger – oft unentgeltlich – wurde am 3. September 1950 der erste Bauabschnitt feierlich eingeweiht.

Später konnte mit dem 10. Schuljahr die "Mittlere Reife" erworben werden.

1955

Im ehemaligen Gebäude der Feuerwache begann eine Ausbildung im Werkunterricht.

1967

Durch den neuen Schulanbau erhöhten sich die Bildungsmöglichkeiten.

1970

Die Polytechnische Oberschule erhielt den Namen "Alfred Frank"

1992

Mit der Wende verändert sich auch die Schullandschaft in Sachsen. Seit dem Schuljahr 1992/93 sind wir eine Mittelschule mit fast 600 Schülern und der Möglichkeit den Realschulabschluss oder den Hauptschulabschluss zu erreichen. Im Schulanbau befindet sich eine selbständige Grundschule.

1997

Am 29. August fand erneut eine feierliche Einweihung statt. Nach eineinhalbjähriger Bauzeit übergab der Bürgermeister die 4,3 Mio. DM

teure sanierte und erweiterte Turnhalle der Schuljugend - ein

architektonisch und funktionell gelungenes Werk und somit

beste Bedingungen um Körper und Geist fit zu halten.

2002

Der 13. August - ein ganz normaler Tag?

An diesem Dienstagnachmittag brach über Grimma das Hochwasser herein. Nun war es traurige Realität:

Die Jahrhundertflut wurde auch für unsere Schule brandaktuell. Bis zum Erdgeschoss stand das Wasser. Erste Schadensbilanz: 1,53 Mio €

Die Turnhalle, der Werkraum, das Schülercafé, der Speiseraum und 8 Zimmer sind vorerst nicht nutzbar.

Die Hilfsbereitschaft kennt keine Grenzen.

Von Sach- bis Geldspenden helfen Schulen, Privatpersonen und andere öffentliche Institutionen.

Ende Okt. 2002 Der Wiederaufbau beginnt

 

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